Unsere halbwegs gesunden Weihnachtskekse

Fruchtige Nusssterne
Zutaten für den Teig - 200 g Dinkelvollkornmehl
- 75 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g Vollrohrzucker (extra fein)
- 1 Ei
- 150 g Butter
- 1 Prise Salz
- 1 gestrichener TL Zimt
- 1 Messerspitze Ingwerpulver
- 1 Messerspitze Lebkuchengewürz
Zutaten für den Fruchtaufstrich - 200 g Trockenfrüchte (Datteln, Pflaumen, Rosinen)
- 1 gestrichener TL Lebkuchengewürz
- Wasser
Zum Verzieren - 1 Hand voll geröstete Haselnüsse (ohne Schale): ganz
- ca. 200 g geröstete, geriebene Haselnüsse
Zubereitung1) Alle Zutaten für den Teig zu einem Mürbeteig verkneten und im Kühlschrank 1 h rasten lassen. 2) Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. 3) Aus dem Teig Sterne ausstechen. 4) Die gehackten Haselnüsse mit einem Esslöffel Fruchtaufstrich zu einer knetbaren Masse verrühren. Wenn man diese Masse ca. 15 Minuten stehen lässt, kann man sie besser formen. 5) Auf jeden Stern ein Kügelchen Nuss-Frucht-Masse setzen, etwas niederdrücken und eine Haselnuss in die Mitte setzen. 6) Bei 175 °C für ca. 13 Minuten backen (je nach Dicke etwas kürzer oder länger). TippMan kann auch Bäume aus dem Teig ausstechen, den Teig mit Fruchtaufstrich bestreichen und mit gehobelten Mandelblättchen bestreuen. Danach ebenfalls ca. 13 Minuten backen.
Dattel-Marzipan-Konfekt
Zutaten- 100 g Mandelblättchen
- ca. 1/4 einer reifen Birne
- 30 Datteln
- 100 g dunkle Kuvertüre (55 % Kakao)
Zubereitung1) Die Datteln entsteinen. 2) Die Mandelblättchen in einer Moulinette (Küchenmaschine) zerkleinern und nach und nach die geschälten Birnenstückchen dazugeben bis eine knetbare Masse entsteht. 3) Aus dem Birnen-Marzipan Würstchen formen und die Datteln damit füllen. 4) Im Wasserbad die Kuvertüre schmelzen und die Hälfte der gefüllten Datteln damit verzieren. 5) Kalt stellen, damit die Schokolade fest wird. TippSchmeckt auch sehr gut wenn Sie statt den Datteln Pflaumen verwenden.
Apfelbrot
Zutaten für ein großes Brot800g Äpfel (mit Schale grob geraspelt)375 g Trockenfrüchte (im Ganzen/entsteint: Pflaumen, Feigen, Datteln, Rosinen)200 g Nüsse (im Ganzen: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, ...)150 g brauner Zucker1 EL Lebkuchengewürz (kann man auch selber machen, Rezept siehe unten)400 g Vollkornmehl (Weizen, Dinkel oder Kamut)1 Pkg. Backpulver1 TL SalzButter/Mehl oder Backpapier für die Form Zubereitung 1) Die Äpfel mit der Schale mittelgrob raspeln. 2) Die Trockenfrüchte und Nüsse, sowie den Zucker, den Rum und das Lebkuchengewürz unterheben. 3) Zugedeckt über Nacht durchziehen lassen. 4) Am nächsten Tag das Backrohr auf 175 °C vorheizen. 5) Das Vollkornmehl, das Backpulver und das Salz unterrühren. Gut durchkneten. 6) Den Teig in eine feuerfeste befettete/bemehlte oder mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und bei 180 °C je nach Dicke etwa eine Stunde backen.
Rezept für ein selbergemachtes Lebkuchengewürz
- 35 g Zimt
- 9 g Nelken
- 2 g Piment
- 2 g Koriander
- 2 g Ingwer
- 1 g Kardamom
- 1 g Muskatnuss
ZubereitungIn einem Mörser die ganzen Gewürze fein vermahlen und danach die anderen Gewürze untermischen.
Tipps für "halbwegs" gesunde Kekse- Verwenden Sie Vollkornmehl! Es ist ok, das Vollkornmehl zu sieben – dann erhält man Vollmehl. Nur die grobe Kleie wird entfernt, wertvolle Bestandteile wie der Keimling bleiben aber erhalten. Gesiebtes Vollkornmehl ist leichter zu verarbeiten.
- Verwenden Sie Nüsse! Nüsse sind zwar fettreich, aber enthalten die „guten“ Fette. Weiters enthalten sind viele B-Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ersetzen Sie einen Teil vom Mehl durch fein geriebene Nüsse und Ihre Kekse bekommen auch viel mehr Aroma. Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse, ...
- Butter oder Margarine? Hier empfehle ich das natürliche Produkt, die Butter. Margarine besteht aus gehärteten Pflanzenölen, denn Pflanzenöl ist nicht freiwillig fest. Obwohl der Gehalt an Transfetten mittlerweile bei Margarine im Supermarkt gut kontrolliert wird ist für mich Butter fürs Backen die richtige Wahl. Im Gegenzug sollten aber beim Kochen wertvolle Pflanzenöle verwendet werden (Rapsöl, Walnussöl, Hanföl).
- Zucker reduzieren: die Kekse sollen natürlich noch schmecken, viele sind aber sehr süß – hier kann man die Zuckermenge um ca. 1/3 reduzieren. Der Kalolriengehalt der Kekse wird so zwar nicht gesenkt (weil Zucker gleich viele Kalorien hat wie Mehl), aber es steigt der Anteil an komplexen Kohlenhydraten und der Anteil an einfachen Kohlenhydraten sinkt.
- Weißer oder brauner Zucker, Rübe oder Zuckerrohr? Das ist Geschmackssache. Meiner Meinung nach schmeckt brauner Zucker einfach intensiver und man verwendet weniger. „Gesünder“ ist er nicht unbedingt. Die braune Farbe kommt durch Melasse zustande, die im Nachhinein auf den weißen Zucker aufgebracht wird. Die darin enthaltenen Mineralstoffe sind jedoch keine geeignete Quelle, um seinen Bedarf zu decken. Ob Zucker aus Zuckerrohr oder Zuckerrübe tut auch nichts zur Sache. Es handelt sich immer um Saccharose.
- Trockenfrüchte verwenden! Diese schmecken auch süß, enthalten aber noch Mineralstoffe und Ballaststoffe. Achten Sie auf ungezuckerte Trockenfrüchte (meistens bei Pflaumen, Datteln, Feigen, Marillen – Vorsicht bei exotischen Sorten wie Ananas, Mango und Papaya).
- Statt Marmelade Fruchtaufstrich verwenden! Aus Trockenfrüchten kann man super seinen eigenen Fruchtaufstrich zum Füllen von Keksen herstellen. Das Rezept finden Sie oben.
- Backen Sie kleine Kekse! Man neigt dazu von jeder Kekssorte einen kosten zu wollen. Wenn die Kekse groß sind, kommt da einiges zusammen. Kleine Kekse sehen auch edel aus.
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